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externer Bremsflüssigkeitsbehälter

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Thomas_
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externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Thomas_ » 07.04.2009, 16:01

hat jemand zufällig den externen Behälter mit allen Leitungen und dem Spezialdeckel für den HBZ zu verkaufen?
Es gab so eine Sonderlösung, bei der eine Leitung in einen Spezialdeckel des HBZ geschraubt wurde und dann im Fußraum des Fahrers ein Klarsichtbehälter für die Bremsflüssigkeit sitzt, der an dieser Leitung angeschlossen ist.
Das würde auch den Wechsel der Bremsflüssigkeit erleichtern, ich habe das BSE-Überdruckgerät von Mafa zur Verfügung, aber da muß ich ziemlich dicht auf den Vorratsbehälter.
Pumpmethode möchte ich nicht machen, um die alten Dichtungen in HBZ und Radzylindern nicht zu zerreißen.
Danke und Grüße
Thomas
Ach ja: Antwort am liebsten als PN, dann bekomme ich direkt eine Mail :mrgreen:

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Thomas_
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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Thomas_ » 14.08.2009, 13:55

Hallo 319er,

so einen superseltenen Behälter habe ich (natürlich) nicht auftreiben können, aber die Firma Mafa-Sebald, von der mein Überdruckgerät stammt, war super-service-freundlich:
Auf Nachfrage wurde mir eine Verlängerung einzelangefertigt, mit der ich den tiefliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter erreiche und dann den Vorratsbehälter für die neue Bremsflüssigkeit aufstecken kann.
Das System heißt BSE2, wer es sich mal auf deren Homepage ansehen will - wie gesagt, ich bin sehr zufrieden, die ganze Aktion hat gerade mal ca. 24,- gekostet.
Ich mache sonst selten Werbung, aber sowas überzeugt! :top:

So, jetzt kann ich endlich mal die Bremsflüssigkeit wechseln.
Und das Gerät habe ich auch schon erfolgreich mit Volvo 240, FK1000 und Opel Blitz benutzt.
Pumpmethode geht auch, jaja, aber birgt halt doch gewisse Risiken.

Grüße
Thomas

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Compay » 15.08.2009, 09:15

hallo thomas

habe diese topic nicht so gut vertsanden
konnen sie vielleicht ein foto schicken?

viele dank rob

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Thomas_ » 15.08.2009, 10:52

Hallo Rob,

das System funktioniert mit Luft aus dem Reserverad (max. 2,5 Bar) und besteht sinnvollerweise aus folgenden Komponenten:
http://www.mafa-shop.de/product_info.php?info=p1050
und
BSE2 Füllbehälter FR - 59001099

Für den 319 braucht man noch einen Deckel vom Hauptzylinder und einen Do-it-yourself-Universal Nippel (BSE 2 DIY-Adapter Typ 21 - 59001998)
Da der Deckel derselbe ist wie beim FK1000, hatte ich schon einen fertig.

Dazu habe ich mir die genannte Verlängerung anfertigen lassen.
Ohne den Füllbehälter geht es auch ohne die Verlängerung, nur macht das keinen Sinn, weil man nie weiß, wieviel Bremsflüssigkeit bereits durchgedrückt wurde.

Mit dem Behälter hat man genug Reserve (ca. 1/2 Liter)

Grüße
Thomas

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Compay » 15.08.2009, 10:59

danke thomas

kenne das system auch
letztes mahl habe ich die entluftung gemacht
mit so eine vacuumpumpe an die ventile von band/rad

das arbeitet auch ganz gut

rob

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon schrat » 15.08.2009, 13:39

aah, endlich mal wieder ein interessanter Thread, wo man etwas über Technik und Techniken lernen kann. Naht da das Ende des Sommerlochs?
Ich würde gerne mal wissen, wie häufig Ihr denn die Bremsflüssigkeit so wechselt, denn ich mache das nicht so besonders häufig, und denke, daß die Qualität der Bremsflüssigkeit zwar in den ersten 1-2 Jahren wegen Feuchtigkeitsaufnahme deutlich abnimmt, die Hygroskopie duch die Feuchtesättigung abnimmt und die Soße dann nicht mehr schlechter wird, und es ziemlich egal ist, ob sie nun 3 Jahre oder 10 Jahre alt ist.
Kritisch ist die Siedetemperatur, die durch den steigenden Wassergehalt sinkt, und die im Betrieb nicht überschritten werden darf. Hier, denke ich, kann man seine Fahrsicherheit duch vernünftige Fahrweise stark erhöhen, denn wie heiß die Bremsflüssigkeit wird, hat man als Fahrer großenteils selbst in der Hand. Die Notbremsung von 80 auf Null würde man wahrscheinlich auch schaffen, wenn reines Wasser in der Leitung ist. "Sportliches" Fahren und "dilettantische" Bergfahrt können aber schnell gefährlich werden.
Ich bin im letzten und vorletzten Jahr 2x mit dem Mikafa in Südwestengland gewesen, und wer die Straßen dort kennt, weiß daß das ziemlich oft ziemlich steil rauf und runter geht. Habe immer schön fleißig runtergeschaltet und mit der 5 oder 6 jährigen Bremsflüssigkeit keine Probleme gehabt und auch keine Ängste entwickelt.
Mein Fazit: Wenn man so fahren will, daß man die Materialqualität der Bremsflüssigkeit zu 100% ausnutzen muß, sollte man sich natürlich an die 2-jährigen Wechselintervalle halten, ansonsten sind ein paar Jahre mehr auch nicht so tragisch.
Ähnlich verhält es sich im übrigen ja z.B. auch für Reifen, die älter sind als 6 Jahre...
Was denkt ihr darüber?
Frank

P.S.: Das Gerät ist interessant, aber ich benutzte bisher zum Entlüften/Wechseln immer die eingebaute Druckquelle in Gestalt des Bremspedals/HBZ. Hat die Druckluftmethode besondere Vorteile?

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Compay » 15.08.2009, 14:01

hallo Schrat

ich verziehe die entluftung zu machen eins in die 2 jahren
nicht so sehr fur die bremswirkung
aber mehr um die bremszylinder zu lange wie moglich in gute zustand zu halten

ich hatte fur einige jahren die zylinder von kupplung vergessen zu entluften (Ja ja ich habe eine hydraulische kupplung
mit zylinder glaube ich von 190 mercedes)
und nach 6 jahre arbeitete meine kupplung nicht mehr weil die durch rost festzitse!!
und ja das war beim Paris.....ohne zu kupplen und bremsen und immer im 5 gang sind wir denn von paris nach hause ins holland gefahren
ja wirklich wahr!!! es war in die abend und es war ziemlich ruhig auf die autobahn
zu hause habe ich gesehen das die beidden zylinder von kupplung gerostet waren innen!

ich glaube das es auch gut zu entluften ist mit bremspedal
ich habe die tip bekommen das entluften mit bremspedal nur bis halb eindrucken zu machen
weil mann normaler weise beim fahren auch nicht das bremmspedal ganz eindruckt/eindrucken kann!
so hast mann die mindeste chance auf mangel/beschadigungen von hauptbremszylinder

doch ich muss mal sagen das ich wirklich zufrieden war mit die vacuum methode letztes mahl
auf die ventiele von bremsylinder!!!!! (das hatte ich nicht gut geschrieben in mein antwort oben!!!!).....natuhrlich immer gut beobachten ob da noch genugend bremmsflusigkeit gibt inns behalter hauptbremszylinder......

fur mir das meiste problem ist immer ein schlussel auf die ventiele zu zetsen die da sitzen bleiben kann weil auch die slang auf ventiele
montiert ist.....ich habe dafur nur ein speziale kleines heft ringschlussel gemacht...

viele erfolg allen

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Thomas_ » 15.08.2009, 22:42

jo,
ich sehe 2 Vorteile:
1) schonende Arbeit - der Hauptzylinder kommt nicht in Bereiche, wo er sonst auch nicht hinkommt.
Habe mir mal bei einem C-Rekord mit der Fuß-Pump-Methode die Manschetten geschrottet...
2) Ein-Mann-Methode.
Wenn der Druck drauf ist und ein halber Liter neue Flüssigkeit im Vorratsbehälter ist, kann ich ganz gemütlich rundum die Soße austauschen und brauche niemand sonst.
Meistens fülle ich aber nach den Hinterrädern zur Vorsicht nochmal auf, damit ich mir keine Luft reindrücke.

Wechsel: naja etwa alle 4 Jahre :oops:

Grüße
Thomas

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon 319erUfi » 16.08.2009, 11:52

Hallo Thomas,
das sieht ja auch nach einem schicken Werkzeug aus, könnte mir gut vorstellen, dass Bremsflüssigkeitwechsel da zum Lustgewinn wird. Wenn ich das richtig sehe, kostet es aber auch eine Klitzekleinigkeit. Ich hatte mal in Dänemark am Strand eine Gartenpumpe gefunden, so eine zum Insekti-, Herbi- und Fungiziede verspritzen, roch so als hätte ein Segler damit Seife verspritzt um das Deck sauber zu halten. Wenn ich etwas funktionierendes finde, denke ich immer solange nach, bis mir eine Verwendung einfällt oder versenke es direkt im Keller. Ich dachte direkt an ein Bremsenentlüftungsgerät, also mitgenommen zum Campingplatz und solange gespült, bis nichts mehr schäumte. Dann verschiedene Deckel vom Schrott geholt und Röhrchen eingeschraubt und seitdem als Entlüfter benutzt. Ich ziehe immer den Vorratsbehälter mit einer großen Einwegspritze leer (die machen das allerdings nicht lange und werden schnell spröde), fülle neue Bremsflüssigkeit ein und drücke die dann durch.
Gruß Wolfram
goforgold

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Re: externer Bremsflüssigkeitsbehälter

Beitragvon Thomas_ » 16.08.2009, 21:59

ja nun,

ich habe mir das schon zu DM-Zeiten gekauft, da war es billiger :) .
Umso interessanter, als daß ich trotzdem jetzt noch deutliche Unterstützung bekam!

Und im Verhältnis zu den Geräten, die die Oldtimermarkt/praxis letztes Jahr getestet hatte, ist das ein echtes Sonderangebot.

Grüße
Thomas


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